Ark – Eine persönliche Meinung

Nachdem Ark: Survival Evolved nun endlich offiziell erschienen ist, möchte ich hier mal meine Meinung Kund tun und ein paar Zeilen für euch darüber schreiben.

Für diejenigen die mit Ark: Survival Evolved überhaupt nichts anfangen können: Ark ist ein „Action-Adventure-Survivalgame“. Man strandet als Überlebender nur mit einem Lendenschurz in einer Welt inmitten von urzeitlichen Dinosauriern. Ziel des Spiels: Überleben!

Angefangen hat alles letztes ende lezten Jahres. Ich kam von der Arbeit heim und wollte ne Runde WoW zocken. Kaum den Rechner angeschmissen schrieb mich der Bando auch schon an und fragte was ich von einem eigenen ARK Server halten würde. Bis dato kannte ich das Spiel noch überhaupt nicht. Hab mir also ein paar Trailer und Gameplays angesehen und war regelrecht begeistert. Ich mein, es geht um’s Überleben in einer Welt voller Dinosauriern. Wer mag denn nicht die Jurassic Park Teile und wollte da auch mal hin? Ich stimmte natürlich zu, kaufe mir das Spiel passenderweise im Steam Sale und fing an im Singleplayer Fuß zu fassen.

Man muss direkt vorweg sagen das der Spruch „Never love your Loot“ deutlich zutrifft. Gerade am Anfang stirbt man relativ häufig und hat nicht immer die Möglichkeit es wieder zubekommen. Als Asmo und Bando dann später dazustießen loggte ich um auf unseren Server „Asmobando.de auf Dinojagd“ und lernte die Grundlagen des Spiels.

Unbegrenzte Möglichkeiten…

Es erscheint einem Anfangs recht viel auf einmal zu sein. Mir erging es jedenfalls so. So viele Sachen die man mit steigendem Level erlernen konnte, so viele Möglichkeiten die man in dem Spiel nutzen kann. In dem Spiel kann man frei entscheiden was und wie man etwas tut. Aber um alles voll auszuschöpfen besteht die Hauptaufgabe in dem Spiel darin Materialien zu farmen um daraus Gegenstände zu Craften. Ich zum Beispiel baue gerne und ich baue auch gerne viel und groß. Da ist man schon mal ein paar Stunden oder sogar Tage dabei Steine zu farmen um Beispielsweise einen riesigen Stall für Dinos zu bauen. Aber in dem Spiel muss man nicht alles selber per Hand farmen. Es gibt noch die Dinos. Die einen sind gut darin Holz und Stroh zu farmen, andere hingegen sind besser geeignet für Steine und und und… Unbegrenzte Möglichkeiten.

 

Ark ist ein sehr umfangreiches Survivalgame was ich mittlerweile auch schon einige hundert Stunden intensiv gespielt habe. Man entdeckt immer was neues, baut immer größer und weiter. Die Entwickler von Wildcard sind ständig am Ball um Bugs zu eliminieren oder neue Features einzufügen. Mit dem neusten Feature bin ich leider noch nicht so ganz konform. Es gibt nun TEK. TEK ist quasi eine neue Technologie die auch für uns jetzt noch in weiter Zukunft liegt. TEK bekommt man indem man die Bosse von ARK beschwört und sie erlegt. Also schon schwer zu bekommen und für den einzelnen Spieler eigentlich fast unmöglich. Hat man dann (wie auch immer) die ganzen TEK Sachen ist man ziemlich Overpowert. Unzerstörbare Wände, Klonkammern und Jetpacks machen das Spiel, was eigentlich ein Survival Spiel ist, relativ langweilig und eintönig. So bekommt man einen T-Rex mit hohem Level sehr schnell klein. Man kann auch zum sogenannten „Primitiv +“ Modus wechseln, allerdings hat man dort nichts was mit Technik zu tun hat. Was das Spiel noch umfangreicher macht sind die unzähligen Mods die man hinzufügen kann. Diese können einem das Spiel in vielerlei Hinsicht vereinfachen und wer es gern schwer mag, für den gibt es bestimmt auch was. Wir haben bei uns nun einen Indominus Rex aus Jurassic World. Eine etwas größere Herausforderung.

Ich kann das Spiel wirklich jedem wärmstens empfehlen! Wer auch Lust auf Ark bekommen hat und nicht unbedingt auf einem Offiziellen Server spielen will, da dort die Farmraten sehr niedrig sind, oder keine passende Mod drauf, der kann sich ja bei mir über Steam, bei Facebook oder hier in den Kommentaren melden und mal unserem Server joinen. Wir spielen derzeit auf dem neuen Server Ragnarok. Vielleicht sieht man sich ja auf der Insel 😉

Bis dann, euer

Youngblood