Warcraft – Heisse Liebe und Alltag

Hallo meine Lieben, ich hab mir die letzten Tage mal ein Gedanken gemacht über Warcraft – Heisse Liebe und Alltag. Und zwar über dieses Extrem wenn jemand aufhört WoW zu spielen. Ihr kennt sicherlich aus euren Gilden auch diese eine Person die erst 24/7 Online ist, dann nicht mehr auftaucht und wenn man sie darauf anspricht werden Hasstiraden über das Spiel raus gehauen….

World of Warcraft ist sicherlich in vielen Hinsichten ein Meilenstein. Aber genau wie viele Begeisterte gibt es auch genau so viele negative Stimmen. Hierbei meine ich nicht Leute die nichts mit Gaming zu tun haben, sondern besonders Ex-Spieler. Ich möchte mal ein wenig dadrüber schreiben und mich mit euch dadrüber austauschen. Hier das ganze mal aus meiner Sicht.

 

Azeroth – da wo mein Herz schlägt

Das kennt jeder von uns, ihr verlasst morgens eure Wohnung und geht zum Bäcker. Die Bäckerin begrüßt euch wie jeden Samstag freundlich. Danach geht es wieder nach Hause wo ihr gemütlich mit euren Liebsten ein ausgiebiges Frühstück zu euch nehmen könnt. Man fühlt sich daheim. Ihr kennt eure Wohnung genau wie euren Heimatort in und auswendig, verbindet mit einzelnen Orten angenehme und weniger angenehme Erinnerungen. Manche lassen euch lächeln, andere trüben eure Gedanken.

Ganz genau so ist es für mich in meinem Heimatort Wetter, aber auch in Azeroth. Kaum ein Spiel hat mich so beeindruckt und mitgerissen. Trotzdem kommt es auch hier dann und wann mal zu kleinen Motivationsflauten. Jeder von uns kennt das, im Laufe einer Erweiterung weiß man nichts mit sich anzufangen. Dabei kann man es nicht jeden Recht machen. Zu viel Content zu wenig, der falsche oder zu hoch gegriffene Erwartungen.

Ich muss da jedes mal dran denken, wie Litzi und ich mit Barlow im Podcast gesprochen haben. Er sagte das es nicht „den WoW Spieler“ gibt. Und das seh ich inzwischen genau so. Es ist wie in der realen Welt. Der eine mag spazieren gehen, während der nächste Aktion will. Einer liebt seine Arbeit, einer mag die ganze Zeit nur am Sofa liegen. Das macht das Spiel aus, es gibt für jeden was, wo er Spaß dran hat. Und seien wir doch mal ehrlich. Jeder hatte schon die ein oder andere WoW Pause, doch irgendwann kommen wir fast alle zurück.

Ein kleines Beispiel aus meiner WoW Zeit. Jedes mal wenn ich entspannt einen Twink Level, besuche ich mindestens ein mal die Azurmythosonsell. An dem Strand, südlich der Exodar habe ich Ingame meiner Frau ein zweites mal das „Ja Wort“ gegeben. Das ganze mit der RP Gilde in der ich angefangen habe. Es war wirklich schön. Einer der Momente wo ich mir ein kleines Lächeln nicht verkneifen kann.

Nur noch ein Stündchen….

Jetzt wo wieder Steam Summer Sale war, hab ich mich mal ein wenig durch meine Spiele geklickt. Hier 30 Stunden, da mal 55 Stunden.. oh Ark mit über 500 Stunden. Aber eigentlich sind das ja Peanuts. Wenn ich alleine meinen Magier sehe, bei dem ich schon auf weit über 400 Stunden Spielzeit komme und dann „kleinere“ Twinks mit auch schon 20 Stunden.

Und ich weiß das die meisten von euch jetzt eifrig nicken. „Schatz ich komm gleich ins Bett ich schau nur eben nochmal im AH vorbei“. Der nächste Blick auf die Uhr verrät uns dann das wir in 20 Minuten aufstehen müssen. Das ist mir nicht nur einmal passiert.

Wie? Ob das jetzt hier Werbung wird und ich alles schön reden will? Nein auf keinen Fall. Ich bzw das Team haben auch WoW Pausen. Und wir sind sicherlich auch dann und wann mal gelangweilt oder haben keine Lust mehr. Aber hey, warum sollte man dann das Spiel schlecht machen, oder gar die Spieler wenn man vorher genau so mitgerissen war?

Ich seh das so, und das ist meine Meinung, ich möchte hiermit niemanden auf die Füße treten!

Jemand der innheralb von kurzer Zeit seine Meinung ändert, ohne das ein Grund dafür vorliegt, versucht !Meiner Meinung nach! einfach nur zu verdrängen das er doch noch gern weiter machen will. Ich kannte mal Jemanden der aktiv in vielen WoW Gruppen war, jeden Tag viele Stunden Online und und und. Von jetzt auf gleich war WoW für ihn das letzte und so ein Mist würde er nicht anfassen….. Ihr kennt sicherlich auch so jemanden.

Als ich ihn dann fragte ob er nicht anderen ihren Spaß lassen könne, wurde ich als Fanboy betitelt (Ja ok das Stimmt) und aufs übelste beleidigt (auch hier war sicherlich einiges angebracht). Muss man wirklich mit jeden in seiner Gilde streit anfangen, das Spiel schlecht machen und  das auch noch in öffentlichen Gruppen? Ist das dann die Versicherung für die Leute das sie ja nicht mehr zurück kommen brauchen, da sie ja eh keiner mehr leiden kann?

Ich würde gern mal eure Meinung dazu hören, oder vielleicht kennt ihr ja auch solche Fälle.
Lasst euch hier in den Kommentaren aus, ich bin gespannt.

 

Euer Bando